Elektroautos gehen in Europa durch die Decke

Audi Hero 2

Foto: Audi, Studie

Das Jahr startet gut, wenn man von Elektroautos etwas hält. In Europa war der erste Monat des Jahres ein großer Erfolg, das können die neusten acea-Zahlen untermauern. Dabei ging der gesamte Fahrzeugmarkt im Jahresvergleich um 2,6 Prozent zurück.

Das liegt diesmal aber nicht an Elektroautos, die Stromer hatten im Jahresvergleich ein Plus von satten 34 Prozent. In Deutschland lag das Plus bei satten 53,5 Prozent, da konnte kein anderes europäisches Land diesmal mithalten. Endlich mal gute Nachrichten.

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Damit lag der Marktanteil vollelektrischer Autos im Januar in Europa bei immerhin 15 Prozent. Das große Ziel für dieses Jahr liegt bei 20 Prozent, da ist also immer noch viel Luft nach oben.

Benziner sind zum Jahresanfang mit rund 18,9 Prozent Rückgang abgestürzt, hier in Deutschland war der Rückgang mit 23,7 Prozent sogar noch größer.

24 Kommentare zu „Elektroautos gehen in Europa durch die Decke“

  1. Was für ein Blödsinn, das sind fast alles Tageszulassungen der Vertragshändler, um die unbeliebten Kisten doch noch unter’s Volk zu bringen und dazu noch etwaige Strafzahlungen wg. überhöhter CO2 Flottenwerte zu vermeiden, von einem plötzlichen E-Auto Nachfrageboom kann keine Rede sein, zumal diverse KFZ Ankaufsportale überhaupt kein Interesse mehr an E-Fahrzeugen haben und das betrifft nicht nur Tesla.

    1. Hast Du Quellen oder ist das Trust me Bro?

      Der Artikel nennt wenigstens Zahlen, auf die man sich beruft. Damit will ich nicht sagen, dass Deine Aussage nicht stimmt.

    2. Ich bin seit 2024 Besitzer eine E-Autos. Super Fahrzeug mit einer Reichweite von 420 – 450 km im Sommer und in diesem Winter 320 – 350 km . Man muss kpl. Umdenken gegenüber einem Verbrenner, was tanken bzw. laden anbetrifft. Dennoch die schon sehr gut ausgebaute Infrastruktur der Hyper Ladesaeulen macht inzwischen keinen Stress mehr, obwohl auch hier noch Luft nach oben ist. Ich bin 76 Jahre alt und fahre ca. 15tsd km /Jahr quer durch die Republik, Benelux, Österreich und Frankreich überwiegend. Die geniale Autobahn Geschwindigkeit ca. 130 h/km bei einem Verbrauch von ca. +/- 18,5 kwh pro 100 km. Alles in allem sehr gutes Ergebnis für meinen MG 4 luxury mit 64kwh-Akku.

      1. In meiner Firma sind inzwischen 60% der Fahrzeuge, 10 Stck, vollelektrisch. Kein Tesla und kein Chinaimport. Alles BMW und Hyundai, Reichweiten zwischen 400 und 500 km. Im Inter ca 50 km weniger. Fahrleistung ca 45.000 km/Jahr, +/- 5.000 km.
        Keiner meiner Mitarbeiter möchte zum Verbrenner zurück. Dieses Jahr werden drei weitere Fahzeuge, darunter dann der erste Mercedes, dazu kommen.
        Interessant ist, Im privaten Umfeld fahren unsere Leute inzwischen auch immer mehr BEV.

    3. Kann ich nur bestätigen. Wir haben jede Menge von den Elektro Autos.am Hof stehen. Das Interesse ist gerade unter Flottenkunden extrem zurück gegangen. Ganz zu schweigen von Privatpersonen die sich die teuren Autos inkl. höherer Versicherungen und natürlich auch extrem hoher Strompreisen nicht leisten können und wollen

      1. Thomas Nellessen

        extrem hohe Strompreise in Bezug auf E-Mobilität?
        Das sind Stammtischparolen!
        unser Megan-E Brauch im Sommer rund 14kWh auf 100km, im Winter sind es fast 18kWh. Unser Strom zu Hause kostet 30Ct./kWh …
        Im Sommer also 4.20€ pro 100km und im Winter 5.40€ … wer da schreibt man kann sich ein E-Auto wegen der hohen Stromkosten nicht mehr leisten, hat nicht 1 Sekunde reflektiert, was er von sich gibt. Das ist günstig. unsere Solaranlage habe ich extra erst gar nicht in die Rechnung für den Sommer einfließen lassen.
        Die Versicherung ist günstig, genauso wie Wartung und Inspektion.
        das Fahrzeug ist geleast und die 300,-€ monatliche Rate sind geringer, als der wirkliche Wertverlust.
        Fazit: wir sind noch mit keinem Verbrenner günstiger gefahren!

    4. Ich finde eher krass, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die Verbrenner kaufen! Der VERBRENNUNGSMOTOR ist ganz sicher die größte technische Fehlkonstruktion aller Zeiten, bestehend aus tausenden von Teilen, die alle irgendwann defekt sind und getauscht werden müssen, gespeist mit Jahrmillionen alten Erdfossilien (Benzin, Öl), gefördert immer häufiger mit katastrophal umweltschädlichem FRACKING, was nichts anderes bedeutet, als das wir unsere Erde auch noch mit Chemie vollpumpen – und was bekommen wir dafür!? Motorkrach, Milliarden Tonnen von CO2 und giftige Abgase, die uns alle krank machen!!!

      Im Ernst, der Verbrenner ist ein vollkommen krankes Konstrukt – einzig und allein dafür gemacht, uns Verbraucher mit tausenden von Teilen, Benzin und Öl gnadenlos abzuzocken!!! Wer das noch nicht kapiert hat, dem ist echt nicht mehr zu helfen! Klar ist beim E-Auto auch nicht alles grün, denn das wäre es ja höchstens nach dem Prinzip „Beam me up, Scotty!“, also 0 Teile und 0 Energieaufwand – aber der E-Motor ist eine unfassbar große technische Weiterentwicklung, mit so vielen Vorteilen gegenüber jedem Verbrenner, die man hier gar nicht alle aufzählen kann! Wenn mir da einer mit dem üblichen REICHWEITENGEJAMMER kommt, kann ich nur darüber lachen!

      1. Hallo Stefan, du hast absolut recht !!!
        Ich besitze einen Mercedes EQC und habe mittlerweile 90 TSD km innerhalb 3 Jahren gefahren. Keine Mängel, immer noch die ersten Bremsklötze und Scheiben, Reifen nur vorn 1x erneuert. Keine Steuern, Wartung für 200€ und Nachladen für 25 Min nach 400 km. Wer da noch gegenargumentiert kann entweder nicht rechnen oder soll weiter an seinen Verbrenner glauben. Wie sagre noch Bismark: “ Ich glaube an das Pferd, das Auto ist nur eine Zeiterscheinung“. In diesem Sinn ruhig weiter daran glauben, dass der Verbrenner die Zukunft ist. Schaut nach China, die zeigen den verbohrten Deutschen, wo die Reise hin geht. Beste Grüße aus Schleswig-Holstein.

        1. Burkhard Abratis

          Entschuldige dass ich mich hier einmische, aber in China fahren bei weitem nicht alle Elektro🤷‍♂️

        2. Kann nur zustimmen.
          Fahre seit 2016 elektrisch 30.000 km pro Jahr viel Langtrecke.
          Zugestellt Tesla model S, jetzt MB EQE.
          Lindau Wien 600 km mit 2 Ladestops je 20 min in 6 Stunden und Ankunft mit 30% Restreichweite.
          Hyperlader vor allem Ionity und nie ein Problem gehabt. 8 Jahre elektrisch gefahren mit 250.000 km.
          Schn 2016 Tesla Lader in ganz Mitteleuropa genutzt.

      2. Guten Tag
        Ich bin TÜV Prüfer. Also allen Ernstes, woher kommt der Quatsch mit der nicht vorhandenen Anfälligkeit von E Autos? Ich habe (vor allem TESLA) die schon beim ersten TÜV durchfallen! Auch Elektroautos haben Bremsen , Lenkung Reifen. Alles wird höher belastet durch hohem Gewicht und ausufernden Leistung. Die Emissionen von E Autos werden schon bei der Herstellung erzeugt. Der Strom kommt auch nicht vom Mond und oft auch nicht von Sonne und Wind (Dunkelflaute) . Newton wußte schon ( Schulwissen) Energien entstehen nicht, sie werden nur ineinander umgewandelt. D.h. Verluste sind immer und überall vorhanden. Das der Verbrenner die größte Fehlkonstrukion der Geschichte ist zeigt sein 100jähriger Erfolg. E Autos wurden auch schon oft probiert haben sich aber NIE durchgesetzt. Wenn das Soooo gut wäre, dann würden die Menschen den Händlern die Dinger aus den Autohäusern reißen. Machen sie aber nicht, sondern einige der bis jetzt wenigen Nutzer gehen sogar auf Verbrenner zurück. ( siehe Vermietungen). Also Lobhudelei ist da glaube ich nicht angebracht.
        Grüße Sven

        1. Ganz zu schweigen davon das ich mit einem 118000€ teuren Fahrzeug bei 160kmh nicht mal eine Strecke von 200km schaffe und die dann auch noch mit 25€ Stromkosten bezahlen muss , da ist jeder Diesel oder Benziner sparsamer

        2. Löser Wolfgang

          lieber Sven, natürlich ist das völliger Unsinn, was du hier verbreitest, jedes Fahrzeug wird nach seinen technischen Erfordernisse gebaut, wäre es anders so wie du schreibst dürfte es gar keine lieferauto oder Lkw am Markt sein , viele deiner Argumente entsprechen den Fakes die immer noch verbreitet werden, wir fahren seit 10 Jahren nur mit e Autos , haben das 4. vorige Woche gekauft, alle sind weit billiger und günstiger in der Anschaffung, im Betrieb und bei der Erhaltung, wir hatten noch nie so bequeme Mobilität .. Stromkosten kennen wir überhaupt keine, wir laden zu Hause, machen hochhebirgs Rundfahrten bei denen über 100 km rekupiert werden die Fahrzeuge werden bereits überwiegend mit PV und Windstrom erzeugt, die Ladestation verwenden ausschließlich Ökostrom, und die Akkus werden nach ca 400 bis 600 Tsd km als stationäre Stromspeicher für viele weitere Jahre verwendet erst dann werden die recycelt und wieder neue Akkus gebaut, somit sind e Autos die einzigen in einer Kreislauf Wirtschaft, Diesel und Benzin müssen immer wieder mit gigantischen Energie Aufwand gefördert werden um diese in die Luft zu blasen, ein System dessen Ende bereits ersichtlich ist, doch lange davor kippt unsere umwelt, die Basis unseres Lebens, das sind die realistschenFakteumd nicht irgend eine pseudo Theorie

        1. Ganz ehrlich – ein Elektroauto ist billiger in der Anschaffung? Was ist denn das für ein Quatsch. Ich fahre selber Elektroauto, und man bekommt grob gesagt für den doppelten Preis die halbe Leistung wie beim Verbrenner. Das wird sich irgendwann ändern, aber aktuell ist das halt so. Einfach mal realistische bleiben…

    5. Ich finde eher krass, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die Verbrenner kaufen! Der VERBRENNUNGSMOTOR ist ganz sicher die größte technische Fehlkonstruktion aller Zeiten, bestehend aus tausenden von Teilen, die alle irgendwann defekt sind und getauscht werden müssen, gespeist mit Jahrmillionen alten Erdfossilien (Benzin, Öl), gefördert immer häufiger mit katastrophal umweltschädlichem FRACKING, was nichts anderes bedeutet, als das wir unsere Erde auch noch mit Chemie vollpumpen – und was bekommen wir dafür!? Motorkrach, Milliarden Tonnen von CO2 und giftige Abgase, die uns alle krank machen!!!

      Im Ernst, der Verbrenner ist ein vollkommen krankes Konstrukt – einzig und allein dafür gemacht, uns Verbraucher mit tausenden von Teilen, Benzin und Öl gnadenlos abzuzocken!!! Wer das noch nicht kapiert hat, dem ist echt nicht mehr zu helfen! Klar ist beim E-Auto auch nicht alles grün, denn das wäre es ja höchstens nach dem Prinzip „Beam me up, Scotty!“, also 0 Teile und 0 Energieaufwand – aber der E-Motor ist eine unfassbar große technische Weiterentwicklung, mit so vielen Vorteilen gegenüber jedem Verbrenner, die man hier gar nicht alle aufzählen kann! Wenn mir da einer mit dem üblichen REICHWEITENGEJAMMER kommt, kann ich nur darüber lachen!

      1. Hallo zusammen, ich fahre einen 40 Jahre alten Oldtimer ohne viele Reparaturen. Versicherung 130,00 € und Steuer 192,00 € im Jahr. Ich denke das ist nachhaltiger als jedes Elektroauto.

    6. Wie kommen Sie darauf, dass „die Kisten“ unbeliebt sind. Ich fahre mittlerweile lieber hinter einem E-Auto als hinter einem Diesel.

  2. Danke Stephan. Diese Richtung der Überlegungen ist die einzige, die Hoffnung und Chance für die Menschen auf der Erde beinhaltet.

  3. Finde ich gut, daß angeblich so viele ein eAuto kaufen möchten, dann werde ich hoffentlich bald in Ruhe gelassen von denen, die mir erzählen, ich sollte meinen 185PS TDI mit 60000 km Laufleistung wegwerfen und mir einen rollenden Reserveakku kaufen, falls der Staat Strom braucht. Da kann ja auch die staatliche Förderung von eAutos eingestellt werden und das gesparte Geld für dringend Notwendiges ausgegeben werden oder?
    Die Wahl ist rum und pünktlich kommt die Stromrechnung. Mir Graus es! Wenn das so weiter geht, muss ich am Essen sparen, um mir Mobilität leisten zu können.

    1. Es gibt mittlerweile nur noch vollkommen für oder vollkommen gegen. Schade eigentlich, dass wir das Denken anderer nicht mehr respektvoll behandeln können. In der Sache haben doch Gegner, wie Befürworter der E-Mobility Recht. Also: tauscht doch einfach interessante Fakten aus, anstatt aufeinander dreinzudreschen.

  4. Ich fahre seit knapp einem Jahr einen ID 3 mit großem Akku. Ich war schon in Polen, in Italien und Österreich. Wenn man etwas plant, vor allem in Polen, alles kein Problem. Die Ladepausen nach etwa 400 km sind zu verkraften. LKW Fahrer müssten spätestens da auch eine Pause einlegen. Das Fahren ist angenehm, das Auto ist leise; insgesamt fährt man entspannter.
    Ich denke, über kurz oder lang, wird sich das E-Auto durchsetzen. Die vielen neuen Entwicklungen werden den Umstieg auch für die Skeptiker einfacher machen.
    Ich hoffe, dass es bald E-Autos mit vernünftiger Leistung gibt, die sich jeder leisten kann. Und auch die Ladeinfrastruktur muss noch viel besser werden. Aber alles in allem ist der Umstieg zum E-Auto meiner Meinung nach sinnvoll und notwendig.

  5. Dieter Schummers

    Nur der geschichtlichen Korrektheit halber. Das dem Pferd die mobile Zukunft gehört stammt von Wilhelm II.
    In China fahren übrigens wirklich sehr viele Autos elektrisch. Kein Wunder bei einem Strompreis von 8 Cent pro KwSt. Ob wir hier auf ein derartig niedriges Preisniveau kommen können ist natürlich fraglich. Aber man stelle sich die Akzeptanz von E Autos vor, wenn wir dank erneuerbarer Energie auf 20 Cent kommen würden.

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