Ausbau der Ladenetze schläft ein: Viele Ladesäulen „zu 85 Prozent der Zeit unbenutzt“

Hyundai Ioniq 5 Ladepark Enbw

EnBW, einer der größten Anbieter für Ladeparks für Elektroautos, fährt seine Ausbauziele zurück, denn die meisten Ladesäulen werden gar nicht umfangreich genutzt. Das Ziel der bis 2030 geplanten Ladepunkte wurde um über 30 Prozent gekürzt.

Die durchschnittliche Auslastung der Ladesäulen beträgt in Deutschland schmale 15 Prozent. „Das heißt, wir installieren derzeit Infrastruktur, die zu 85 Prozent der Zeit unbenutzt bleibt und auf ein Auto wartet“, sagt der EnBW-Chef zu diesem Problem.

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Teilweise sind Ladesäulen zu schlecht platziert oder schlichtweg zu teuer. Dass der Anteil von Elektroautos auf den Straßen weiterhin extrem gering ist, spielt ebenfalls eine Rolle für die angepassten Zielsetzungen. Es gibt nur 29 Ladevorgänge pro Monat im Schnitt laut Daten von Cirrantic und TheonData, berichtet Edison.

EnBW wird sich weiterhin Standorte sichern, aber den Ausbau verlangsamen. Derzeit und auch auf Sicht, ist und bleibt EnBW der größte Anbieter in Deutschland.

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