Tesla streicht FSD und darf nicht mehr für das Produkt werben, das es gar nicht gibt

Tesla Model Y 7 Sitzer 1

Tesla ist mit FSD nicht ehrlich, schon seit Jahren wird Kunden diesbezüglich etwas vorgegaukelt, was Tesla eigentlich noch gar nicht bieten kann. Denn bis heute gibt es kein Full Self Driving, was zu Konsequenzen in China führt.

Dort hat Tesla nun FSD aus den Bezeichnungen streichen müssen, denn die Fahrzeuge können sich nicht vollständig selbst fahren. Was der bisherige Name suggeriert, sogar hier in Deutschland, ist schlichtweg noch gar nicht möglich.

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Deshalb hat man in China reagiert oder reagieren müssen. Zum Beispiel: Aus dem „Autopilot Automated Assisted Driving“ wurde jetzt nur noch „Assisted Driving“. Das teure Paket, bislang als „FSD Intelligent Assisted Driving“ bezeichnet, heißt jetzt nur noch „Intelligent Assisted Driving“.

Derzeit gibt es viel Wirbel rund um FSD. Denn die Versprechungen, die Tesla seit Jahren macht, in Europa kann man seit x-Jahren ein Paket kaufen, das lediglich Features für die Zukunft verspricht, scheinen nicht eingelöst werden zu können.

15 Kommentare zu „Tesla streicht FSD und darf nicht mehr für das Produkt werben, das es gar nicht gibt“

  1. ist der Autor besoffen? FSD ist seit Anfang des Jahres in China freigegeben und funktioniert bestens. keine Ahnung haben, aber Hauptsache das übliche daily Tesla bashing.

    1. Naja, der Autor hat seine Quelle verlinkt. Diese scheint aus China zu sein… Vielleicht hat da auch nur jemand Angst um seine überteuerten Aktien, und versucht deshalb ein FSD herbei zu reden, wo es keins gibt?

      1. Tesla ist schon lange nicht mehr Pionier, sondern längst überholt worden. Es gibt tatsächlich Autos, die völlig selbstständig fahren, aber die kommen nicht von Tesla. Die sind nicht so weit und werden es auch niemals werden, wenn sie weiter nur auf Kameras bauen. Ich habe in San Francisco letztes Jahr die Waymo Taxis bewundern dürfen, die zusätzlich auf Sensoren setzen. Klappt super. So gut sogar, dass die Taxis immer zahlreicher werden. Tesla wird da nicht mehr hinterher kommen.

    2. Aaron Scheiwiller

      Mir tun die Leute Leid, die sich auf Spitzfindigkeiten der Namensgebung verbeissen oder stur auf SAE Levels pochen, während sie verdrängen, dass Tesla mit FSD das Problem des globalen autonomen Transports löst. FSD ist gekommen, um zu bleiben und ist glasklar auf dem Siegeszug. Wer das absichtig verdrängt, tut sich selbst keinen Gefallen…

      1. Tesla löst das Problem eben nicht. Und selbstverständlich machen SAE Level Sinn, nämlich um genau solchen Etikettenschwindel zu unterbinden und klare Definitionen zu liefern. dann wird nämlich schnell klar, dass Tesla höchstens Level 3 mit Abstrichen, anstatt 5 erreicht. Und momentan gibt es für Tesla auch keinen absehbaren Weg das Problem zu lösen. Tesla ist technologisch inzwischen abgehängt und nur Tesla Fans sehen das noch anders.

  2. @Oliver: Waymo als Alternative darzustellen, ist mMn lächerlich. Autos die nur auf einem abgegrenzten Areal fahren können, sind noch viel weniger autonom. Wer soll den für Waymo die ganze Welt einscannen? Und bei jeder Baustelle, temporäre Änderung der Verkehrsführung vorher updaten? Wer ist sonst noch Pionier, Mercedes? Weil Sie mit einem besseren Lane Assistent auf der Autobahn gerade ausfahren können?
    Bin gespannt wen du als die wahren Pioniere noch anführen kannst.

    1. Hier die Fakten, die tatsächlichen Fähigkeiten beim automatisierten Fahren, die offiziellen und angemeldeten Werte:
      Waymo: Level 4
      Mercedes: Level 3
      Tesla: Level 2

      1. das Level sagt bloß leider so gut wie nichts über die Fähigkeit des autonomen fahren aus. Bitte Mal recherchieren, was dieses Level eigentlich impliziert.

        1. Warum sollten die 5 Stufen des autonomen Fahrens nichts über autonomes Fahren aussagen? Da scheint jemand nicht richtig recherchiert zu haben.
          Kleiner Tipp, Level 2 bedeutet teilautomatisiert.
          Level 4 ist vollautomatisiert. Und erst Level 5 ist autonom… Aber klar, Teslas fahren auch so schon autonom, nur eben mit nem Fahrer am Lenkrad 🙄

    2. Tesla fährt bislang nirgendwo richtig autonom. Es muss ein Fahrer vorhanden sein, das ist bei Waymo anders, die fahren seit Jahren autonom als Taxidienst. Nur weil Tesla ein Beta-Feature in einigen Regionen anbietet, ist das eben kein echtes autonomes Fahren.

    3. tatsächlich sehen viele Experten das Erstellen hochauflösender LIDAR Karten aller städtischen Straßen als Notwendig. Und die Frage, wer diese erstellen soll ist selbstverständlich Interessant. Plausibel wäre ein Zusammenschluss verschiedener Hersteller. Wer würde Updates von Baustellen und anderen Änderungen erstellen? Im besten Fall alle Autos selber, bzw. smarte Infrastruktur. Die Daten müssten zwischen den Fahrzeugen geteilt werden. Klingt nach einer Riesenaufgabe. Die ist es auch. Aber das zu verstehen ist wichtig, nicht anstatt wie Tesla einfach zu behaupten man könne allein mit Kameras bereits jetzt vollautonom fahren.

  3. Daniel Kappius-Kralik

    Wie so oft fällt mir in Kommentaren auf, dass viele bissig aufeinander sind.
    wenn Ihr Euch gegenüber stehen würdet, wäre doch (hoffentlich) auch ein anderer Ton in der Diskussion?

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