Google fixt endlich Probleme der Wetter-Widgets auf Android

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Die falsche Temperatur oder der falsche Ort, das waren gängige Probleme der Google-Widgets auf Android-Geräten. Nicht unbedingt auf den Pixel-Smartphones, aber auf Modellen anderer Hersteller. Ich selbst war auch betroffen davon, nun hat Google reagiert.

Mein Beispiel: Habe ich die Live-Anzeige auf dem Xiaomi 15 als Widget verwendet, wurde mir auf dem Startbildschirm im Widget immer eine andere Temperatur eingeblendet. Tippte ich darauf, öffnete sich die Wetteranzeige in der Google-App mit der korrekten Temperatur.

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Live-Anzeige auf Xiaomi 15

Es gab immer einen Unterschied von zwei bis drei Grad, was darauf deutet, dass das Widget die Temperatur für einen anderen Ort anzeigte, obwohl alles korrekt eingestellt war. Bei anderen Nutzern, etwa 9to5Google, wurde tatsächlich ein anderer Ort in den Widgets angezeigt.

Wie erwähnt, hat Google wohl diese Fehler jetzt aus der Welt geschafft und Bugfixes ausgerollt. Das wurde nicht angekündigt, aber bei mir stimmt die Temperatur vom Startbildschirm mit der geöffneten Wetter-App überein und bei den Kollegen ist es nun wieder der richtige Ort.

1 Kommentar zu „Google fixt endlich Probleme der Wetter-Widgets auf Android“

  1. Thomas Höllriegl

    Für mich wäre ein Einblick in die Geschäftswelt von Google (und generell von Techriesen) interessant. Wie wird entscheiden, wann sich jemand um ein bekanntes Problem kümmert? Z. B. ist seit Jahren, also eigentlich seit ich es kenne, die Kommentarfunktion von YouTube Schrott. Oder der Fehler unter Android, dass beim Editieren eines Kommentars der Text plötzlich unsichtbar wird und erst wieder erscheint, wenn man etwas ändert, was dann allerdings blind erfolgen muss. Und so viele andere Dinge, die ich seit Jahren bemerke und auch als Feedback gesendet habe. Andere Probleme wiederum – wie der fehlende Punkt bei Datumsangaben (01.02 statt 01.02. auf Google Finanzen) oder das falsche Dezimalzeichen (Punkt statt Komma) beim Taschenrechner wurden kurze Zeit nach einem Feedback behoben. Sicherlich nicht nur wegen meines Feedbacks, aber gewundert hat es mich schon. Besonders beim Taschenrechner. Feedback, eine Woche später kam ein Update und seitdem stimmt das Komma. Da frage ich mich also, ob die mit solchen Fehlern schlicht erschlagen sind, weil es Hunderttausende gibt oder ob die nur dann aktiv werden, wenn zu viele Nutzer ein Feedback geben. Auf mich wirkt es wie Willkür. „He, Karl, da hat wieder einer wegen dem Punkt gemotzt.“ Karl: „Ja, ahm. Habe es auf der Liste. Mache ich irgendwann. Kaffee?“

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